Beim trockenen
Schröpfen entsteht im Schröpfkopf ein Vakuum
das die Haut hochzieht. Dadurch werden Kapillaren ausgedehnt und
eine lokale Blutfülle wird herbeigeführt. Es kann sich
sogar ein Bluterguss bilden, der dann in der betreffenden Stelle
über mehrere Tage den Stoffwechsel stark anregt und so einen
regulierenden Reiz ausübt.
Die Wirkung des Schröpfens
- Reguliert den Fluss des Qi (Chi bedeutet Energie) und zieht Blut
und Qi in die betreffende Stelle
- Bewegt lokale Blutstagnationen (z.B. bei Schmerzen, Muskelverspannungen,
Gewebsübersäuerung...)
Die Schröpfkopfmassage
zieht dem Körper krankmachende Hitze ab und reguliert die Durchblutung.
Das spezielle Massageschröpfglas wird nach dem Aufsetzen auf
der eingeölten Haut verschoben.
Diese Art zieht schnell Hitze ab, was an den roten und blauen Stellen
zu erkennen ist. Das ist ein gutes Zeichen. Die Blaufärbung
nimmt mit zunehmender Anwendung ab.
Indikationen
Arthritis, Bauchschmerzen, Magenweh, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen,
Bluthochdruck, Erkältung, Husten, Asthma, Kreuzweh, schmerzhafte
Menstruation, Rückenschmerzen, Stoffwechselprobleme, Furunkel,
Migräne etc.
Wie oft wird geschröpft?
Täglich bis das Leiden besser ist, wenn dies praktisch nicht
durchführbar ist, mindestens einmal pro Woche
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